Sauna vs Dampfsauna

31. Mai 2010

Wenn man sich eine Sauna zulegt, entscheidet man sich für gewöhnlich für eine Trockensauna. Diese zu einer Dampfsauna nachzurüsten ist nicht möglich, denn diese Saunaarten unterscheiden sich elementar.

Sauna - Trockensauna

Eine Sauna, z.B. als Blockbohlensauna, ist eine reine Trockensauna. Temperaturen von bis zu 100°C werden erreicht, mit einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit. Die Innenausstattung besteht komplett aus Holz und ist somit für eine Dampfsauna, in der es sehr feucht zugeht nicht geeignet, denn das Holz ist relativ sensibel.

Dampfsauna / Dampfbad

In einer Dampfsauna hingegen herrschen eher niedrige Temperaturen, 50°C-60°C, dafür aber eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, bis zu 100%. Hier lohnt sich die Mitnahme eines Saunahandtuches nicht, es wäre in kürzester Zeit komplett nass.

Die Innenausstattung einer Dampfsauna ist deshalb meist aus Stein, auf den man sich setzen kann. Der Reinlichkeit halber spritzt man die Sitzbank vor und nach der Benutzung ab.

In einer Dampfsauna schwitzt man in der Regel weniger als in der Outdoor Sauna, das Wasser welches so intensiv am Körper herunter rinnt, ist lediglich das Kondensat des Dampfes, welches sich auf dem vergleichsweise kühlen Körper niederschlägt.

Sauna vs. Dampfsauna

Beim Bau einer eigenen Sauna muss man sich frühzeitig für eine der Saunaarten entscheiden, oder man hat den Platz sich beide zu bauen, eine im Haus und eine im Garten.

Welche Sauna man bevorzugt, liegt bei jedem selbst. Die Wahl steht zwischen heiß und trocken oder feucht und warm.

Wenn man sich jedoch in einer öffentlichen Sauna befindet, ist die Dampfsauna, der ideale Einstieg in einen Sauna Tag. Die Atemwege werden eine erstes Mal befreit und der Körper kann sich langsam an die Wärme gewöhnen. Für Menschen mit Husten oder Heiserkeit ist die Dampfsauna daher der ideale Ort.

Sommersauna!?

25. Mai 2010

Saunieren im Sommer. Passt das überhaupt zusammen?

Warum sollte man denn in die Sauna gehen, im Sommer ist es doch so heiß, warum sollte man sich denn noch zusätzlich der Hitze in der Saunakabine aussetzten? Doch im Gegenteil: die Sauna im Sommer nutzen empfiehlt sich ebenfalls wie Sport und Wellness im Sommer.

Eine bequeme Möglichkeit den Körper daran zu gewöhnen bietet natürlich die eigene Sauna im Gartenhaus. Denn regelmäßige Saunabesuche trainieren Herz und Kreislauf, entspannen die Muskulatur, regen den Stoffwechsel an und verbessern die Durchblutung der Atemwegschleimhäute. Eigentlich ist es ja verwunderlich, das die Hitze in der Sauna von uns Menschen so gut vertragen wird und dabei auch noch gesund für uns ist. Das liegt daran, dass der Wechsel zwischen Hitze und anschließender Abkühlung den Kreislauf und den Stoffwechsel stimuliert und das Haut- und Körpergewebe reinigt.

Was bringt nun aber das Saunabad im Sommer? Erstmal ist es förderlich regelmäßig das Saunen zu trainieren. Das heißt also das ganze Jahr über in die Sauna zu gehen. Das verbessert die Abwehrkräfte und sorgt für eine verbesserte Verarbeitung von täglichen Stressreizen denen wir zum Beispiel im Berufsalltag ausgesetzt sind.

Es stärkt das Immunsystem und reduziert so die Infektionsanfälligkeit. Außerdem beschert uns das Saunieren eine besser konditionierte Blutdruckregulation. Zusätzlich löst die Wärme innerhalb der Sauna Muskelverspannungen und sorgt für eine ausreichende Durchblutung, was sich besonders nach starker Muskelbelastung bewährt. Unterschiedlichen Sommerkrankheiten kann man durch Saunabaden entgegenwirken.

Sauna - Das Saunahaus

20. Mai 2010

Außensaunen gibt es nicht nur in der altbewährten Blockhaus-Naturoptik, vielmehr werden die kleinen Häuschen stilistisch ans Wohnhaus angepasst. So gesellt sich zum futuristischen Architektenhaus ein puristisches Schwitzhäuschen mit Farbakzenten. Auch bei den Zusatzausstattungen lassen sich die Saunahersteller nicht bitten: Neben einer Lounge, Ruhe- und Duschraum kann noch ein Extraplatz für weitere Wellnessraffinessen wie etwa einen Whirlpool geschaffen werden.

Nach dem Saunagang braucht man auch einen Ort, wo man sich wieder abkühlen kann. Am Besten dafür geeignet ist dann der Garten. Dann ist es doch sehr entspannend, wenn man an die kühle und frische Luft kann.
Wie wäre es also mit einem Saunahaus als Heimsauna? Einer Sauna im eigenen Gartenhaus? Was gibt es schöneres, als im Winter bei Schnee und einer schönen weißen Landschaft aus der Sauna zu kommen?
Für viele begeisterte Saunagänger in Deutschland ist ein Saunahaus im eigenen Garten die ideale und optimale Lösung. Viele Menschen haben im Haus kaum Platz, dafür aber einen umso größeren Garten.

Mit einem solide gebauten Gartenhaus wird der Aufenthalt im eigenen Garten einfach perfekt. Nämlich dann kann man bereits mit den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen Ruhe und Erholung tanken.
Das Gartenhäuschen im eigenen Ferienparadies bedeutet Entspannung und Abstand gewinnen vom Alltagsstress. Und nicht zu vergessen das Gläschen Wein in geselliger Runde oder ein Grillabend gemeinsam mit Freunden.

Sauna - Der kleine Sauna-Knigge

11. Mai 2010

Egal ob zuhause, im Gartenhaus oder beim öffentlichen Besuch in einer Sauna – es gilt grundsätzlich ein paar Regeln einzuhalten. Diese dienen nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern auch dem Wohlbefinden der anderen Saunagäste.
Der Saunabund empfiehlt für öffentliche Saunas folgende goldene Regeln:

Ruhe als oberstes Gebot:
Laute Unterhaltungen sollte man vermeiden, schließlich ist man zur Entspannung in der Sauna.
Sauna - Handtuch ist Pflicht:
Ein Saunahandtuch ist Pflicht, dieses sollte so groß sein, dass man mit dem kompletten Körper darauf liegen kann. Schließlich will man selbst auch nicht auf den Schweißflecken der Vorgänger verweilen.

Den Schweiß nicht mit ins Tauchbecken nehmen:
Ein richtiger Saunagang besteht bekanntlich aus zwei Teilen. Erstens der Aufwärmphase in der Saunakabine, zweitens die extreme Abkühlung. Bevor man doch im zweiten Teil ins Tauchbecken geht, sollte man den Schweiß abspülen. Auch hier wer will in dem Schweiß der Vorgänger baden?

Schmuck zur eigenen Sicherheit ablegen:
Dazu gehören auch Piercings, denn das Metall kann empfindlich heiß werden.
Ruheräume sind für Ruhe da:
Im Ruheraum soll man sich entspannen und erholen. Auch hier sind laute und aufdringliche Unterhaltungen unangebracht.

Zu guter Letzt:
Intimitäten gehören nicht in die öffentliche Sauna. Andere Gäste könnten sich dadurch gestört, gar belästigt fühlen.

Wenn man diese Grundregeln einhält steht einem entspannten Tag in der Sauna nichts entgegen. Daneben gibt es noch einige andere wertvolle Tipps, dazu später mehr.

Sauna Tipps

4. Mai 2010

Saunieren stärkt nicht nur das Immunsystem, es ist auch eine Wohltat für die Seele. Die hohen Temperaturen sorgen für eine stärkere Durchblutung des Hals-Rachen-Bereichs, was wiederum dazu führt, dass dort mehr Abwehrkräfte gebildet werden können. In letzter Zeit ist Saunieren immer beliebter geworden und der Verkauf von Saunen nimmt stetig zu. Mittlerweile kann man bereits problemlos online seine eigene Sauna kaufen. Allerdings kann eine falsche Herangehensweise an das Saunieren den Effekt der Sauna wirkungslos oder gar kontraproduktiv gestalten. Ob in der eigenen Sauna oder in einer Therme: gewisse Regeln sollte jeder Saunagänger kennen.

Duschen Sie sich vor dem Saunagang ab und nehmen Sie ein großes Saunahandtuch mit, auf das Sich später bequem setzen oder legen können. Sie selbst wären wohl auch nicht glücklich in einer Schweißlache eines anderen Platz zu nehmen.
In der Sauna sind die Temperaturen unterschiedlich. Anfänger sollten eher auf einer der unteren Bänke Platz nehmen, denn da die Wärme nach oben steigt, ist es dort kälter. Ob Sie sich nun auf Ihr Handtuch legen oder setzen bleibt Ihrem Geschmack überlassen. Beim Liegen fährt der Kreislauf weiter hinunter. Daher sollten Sie bereits einige Minuten vor dem Verlassen der Sauna wieder in eine sitzende Position wechseln um den Körper wieder in Schwung zu bringen.
Ein Saunagang sollte höchstens 15 Minuten dauern und danach sollten Sie sich gut abkühlen. Hierzu sollten Sie sich zunächst kurz abspritzen um dann erst in das Tauchbecken steigen. An einem Tag sollte man maximal drei Saunagänge durchführen.
Menschen mit Kreislaufproblemen oder Erkältung sollten unter keinen Umständen in die Sauna gehen. Entgegen einiger gut gemeinter Tipps, ist hier das Saunieren zu anstrengend für den Körper und der Saunagang belastet das ohnehin schon geschwächte Immunsystem zusätzlich.

In öffentlichen Saunen sollte man diese Regeln stets befolgen. Haben Sie eine eigene Sauna, bleibt das Verhalten natürlich Ihnen selbst überlassen. Dennoch ist es auch hier ratsam den oben genanten Tipps zu folgen, um den gesundheitsföderlichen Effekt des Saunierens zu maximieren.

Sauna – richtig ist wichtig

21. April 2010

Laut aktuellen Studien begibt sich etwa jeder dritte Deutsche mehr oder weniger regelmäßig in die Sauna. Manch ein Saunagänger will sogar eine eigene Sauna kaufen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, doch oft steht neben der erhofften Entspannung auch eindeutig ein gesundheitliches Ziel im Vordergrund. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es sinnvoll, sich zunächst zu informieren, wie man richtig sauniert. Wer zu oft oder zu selten, zu lange oder zu kurz in die Sauna geht, der erzielt bestenfalls gar keinen gesundheitsfördernden Effekt und schlimmstenfalls schadet er sich sogar.

Wer richtig saunieren will, der sollte darauf achten sich genug Zeit zu nehmen. Nur wer regelmäßig eine Sauna besucht, wird sein Immunsystem stärken können.

Das Immunsystem wird gestärkt, da die heftigen kalt-warm Wechsel zu einer stärkeren Durchblutung führen und somit auch der Hals-Rachen-Bereich stärker durchblutet wird. Hier können sich mehr Antikörper bilden und Erkältungen werden somit zur Rarität. Damit sich dies einstellt sollte man jedoch nicht weniger als einmal pro Woche eine Sauna besuchen. Denn nur so kann sich der Körper an die starken Wechsel anpassen und mit einer stärkeren Durchblutung reagieren.

Auch während des Saunabesuchs sollte man das richtige Timing besitzen. Es empfiehlt sich nicht so lange wie möglich in einer Sauna zu bleiben, um einen größeren Effekt zu erzielen. Im Gegenteil: nur wer auf seinen Körper hört, tut ihm etwas Gutes. Daher sollte man nicht länger als 15 Minuten, besser etwa 10 Minuten in der Sauna bleiben. Danach sollte man sich gut abkühlen und entspannen und erst danach den nächsten Saunagang antreten. Es macht Sinn, mehrere Saunagänge an einem Tag durchzuführen. Auch hier sollte man es jedoch nicht übertreiben und sich nach dem dritten Saunagang gemütlich an einer Bar entspannen, um den Körper nicht zu stark zu belasten.

Hält man sich an diese einfachen Regeln und hört man auf den eigenen Körper, so steht dem gesundheitsförderlichen Saunieren nichts mehr im Wege.

Minisauna - Sauna in Deutschland

13. April 2010

Der Körper schaltet ab, der Geist auch. Schweiß rinnt langsam den Körper hinunter, der Atem wird langsamer und tiefer und alle Glieder fangen an sich zu entspannen. So in etwa genießt ein Großteil der Deutschen den Saunagang. Eine neue Studie hat ergeben, dass Deutschland neben Finnland zu einem richtigen „Saunaland“ avanciert.

Hört man die obige Beschreibung, so scheint einen das kaum zu verwundern. Doch wenn man die Zahlen der Studie liest, kann man doch nur staunen. Demnach benutzen 53% der Befragten, die älter als 14 Jahre sind, mehr oder weniger regelmäßig die Sauna. Der Trend Richtung Wellness scheint sich also auch in diesem Bereich fortzusetzen. Allerdings muss man einschränkend erwähnen, dass nur eine kleine Gruppe von 4% angab „sehr häufig“ zu saunieren. Die restlichen Saunierer gaben jeweils etwa zur Hälfte an entweder „gelegentlich“ oder „selten“ in die Sauna zu gehen.

Die Gründe für die zunehmende Begeisterung für das Saunieren liegen vermutlich in den mittlerweile gut erforschten positiven Wirkungen der Sauna. So erkannten Forscher aus der Universität Jena 2008, dass regelmäßiges Saunieren die Durchblutung stärkt und die Haut strapazierbarer werden lässt. Auch die allgemeine Abhärtung des Kreislaufs gegen Krankheiten ist mittlerweile gemeinhin anerkannt.

So gesehen ist absehbar, dass der Trend zu einem gesundheitsbewussten Leben auch in einer weiteren Verbreitung der Sauna zu bemerken sein wird. Nicht selten hört man Menschen darüber nachdenken sich eine eigene Sauna kaufen zu wollen. Dies könnte die Anzahl der regelmäßigen Saunierer in Deutschland noch weiter steigen lassen.

Minisauna - Geschlechterkampf

9. April 2010

Das alte Lied, der Geschlechterkampf in der Sauna.
Frau möchte ungestört entspannen, geht an einem Dienstagvormittag in die Sauna der öffentlichen Badeanstalt und findet sich wieder unter einer Horde Männern. Manche stört sie nicht, die Unisex-Sauna. Doch viele Frauen gehen lieber in die Frauen-Sauna, um unangenehmen Blicken und ungewollten Ausblicken aus dem Weg zu gehen.

Außerdem lässt es sich unter gleichgeschlechtlichen doch besser Erfahrungen austauschen und sich mit einer angenehmen Unterhaltung die Zeit vertreiben.

Doch warum gibt es keine Männer-Sauna, von der Schwulen-Sauna mal abgesehen?

Wenn man nicht die eigene Sauna im Keller oder im Gartenhaus hat, wird hierzulande in öffentlichen Saunabädern gemeinsam sauniert, nicht nach Geschlechtern getrennt wie das noch bis in die 80er Jahre hinein selbstverständlich war. Es gab in den ersten Saunabädern der 70er Jahre sogar solche, die Männern den Zutritt nur in Begleitung von Frauen erlaubte.
Heute genießen Frauen und Männer das Saunabaden meist zusammen in einer Kabine. Das ist ganz normal. Außerhalb der Kabine bedecken sich die meisten mit Handtüchern, in der Kabine selbst wird es jedoch aus hygienischen Gründen abgelegt. In Finnland oder im arabischen Raum ist dies allerdings anders: Dort sauniert man nicht Unisex sondern streng getrennt nach Geschlechtern oder auch im Badeanzug. Daher findet man in internationalen Hotels häufig deutliche Schilder neben der Saunatür „Badeanzug verboten“. Aus Finnland stammt zwar die aus Holz gebaute Sauna, aber dorther rührt diese Geschlechtstoleranz eben nicht. Eine Erklärung findet sich in der FKK Bewegung, die in Deutschland seit 20er Jahren zwischen den Weltkriegen eine erste Blüte hatte und nach der Zeit des Nationalsozialismus wieder aufgegriffen wurden. Nachdem noch Adenauer zunächst versuchte, die FKK Bewegung zu verbieten wurde sie dann in den 70ern zum Trend. Auch der Deutsche Saunabund vertrat nach seiner Gründung 1947 von Anfang an aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen das unbekleidete Saunabad. Allerdings waren getrennte Saunabereiche und Damentage damals die Regel – die Damentage sind im Übrigen auch heute noch beliebt.
Zurück zur Freikörperkultur: Das hat sich auch auf die Sauna übertragen. Das Magazin „heiss+kalt“ berichtete bereits ausführlich darüber.

Minisauna - Achtung Fußpilz!

5. November 2009

Nirgends ist es so schön wie in einer Minisauna, finden nicht nur wir Menschen. Auch Pilze fühlen sich in dem warmen, leicht feuchten Klima pudelwohl.

Übertragen werden die Fuß- oder Nagelpilze meist durch Hautschuppen. Zumindest im Bereich außerhalb der Minisauna sollte man deshalb immer Badelatschen anhaben. Dem Fußpilz ist es egal, ob er auf einen sauberen oder dreckigen Fuß trifft - er hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Wie gern die Deutschen in die Sauna oder Minisauna oder in das (Frei)Bad gehen zeigt die Häufigkeit der Fußpilz-Infektionen, laut Studien leidet jeder dritte an dieser Erkrankung.

Vergleichsweise häufig von solchen Pilzinfektionen sind ältere Menschen betroffen, da die Haut mit dem Alter immer dünner und schlechter durchblutet wird.

Besonders leicht haben es die Pilze, wenn die Haut durch Hitze und Feuchtigkeit aufgequollen ist. Wer also aus der Minisauna kommt, sollte sich direkt die Badelatschen anziehen und sich so vor möglichen Infektionen schützen.

Wer die Minisauna im eigenen Haus hat, sollte regelmäßig vor und in der Minisauna reinigen. Am besten mit heißem frischen Wasser den Bereich vor der Minisauna wischen, sofern dies möglich ist.

Wer schon vom Fußpilz befallen ist, sollte diesen auch behandeln lassen, denn Pilzinfektionen bieten immer wieder anderen Bakterien die Möglichkeit in unseren Körper einzudringen. Dies hat eine so genannte Wundrose zur Folge, die zu Fieber und Schüttelfrost führen kann.

Fazit
Beim Besuch einer Minisauna sollte man immer mit Badelatschen bis zur Eingangstür gehen, um sich vor möglichen Fußpilzinfektionen zu schützen.

Minisauna - Sauna beeinflusst Wirkung von Medikamenten

2. November 2009

Die Bundesapothekerkammer informiert das der regelmäßige Besuch der Minisauna die Wirkung von Medikamenten beeinflussen kann.

Ein Beispiel für eine mögliche Verstärkung der Wirkung sind Pflaster, die der Rauchentwöhnung oder Schmerzlinderung dienen, sie geben in der Sauna wesentlich mehr Wirkstoffe ab, als in normal temperierten Bereichen. Nicht zuletzt lässt die Klebefähigkeit durch das starke Schwitzen in der Minisauna nach.

Wer an Rheuma leidet und dafür Salben einsetzt, sollte vorher mit dem Arzt sprechen, bei einigen Salben führt die große Hitze in der Minisauna zu Reizungen der Haut.

Diabetiker sollten auch in der Minisauna aufpassen. Insulin und Wärme vertragen sich nicht. Besonders Patienten mit Insulinpumpe sollten diese vor dem Besuch der Minisauna ablegen.

Trotz des Gefühls der Entspannung in der Minisauna, sollte man auf den Besuch verzichten, wenn man erkältet ist oder Fieber hat. Die zusätzliche Hitze belastet den Kreislauf zu stark.

Wichtig ist es bei jeglichen Medikamenten, die man regelmäßig oder akut nimmt, sollte man vorher den Arzt befragen, ob diese sich mit der Hitze in der Minisauna vertragen. Im Zweifelsfall kann man die Temperaturen in der Saunakabine dementsprechend drosseln und so trotzdem das Sauna- und Wellnessvergnügen genießen.