Die Hautpflege nach dem Saunagang
Immer mehr Menschen wissen die vielen positiven Wirkungen der Sauna auf Körper und Geist zu schätzen. Gerade bei regelmäßigen Saunagängen ist es aber auch wichtig, die Haut anschließend gut zu pflegen, damit sie Fett und Feuchtigkeit wieder aufbauen kann. Dazu sollte eine dermatologische Kosmetik verwendet werden, die frei von hautirritierenden Stoffen ist.
Von den allgemeinen gesundheitlichen Wirkungen der Sauna
Regelmäßige Saunagänge steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern stärken auch die Widerstandskraft gegen Infekte, was besonders in der kalten Jahreszeit Erkältungskrankheiten vorbeugen hilft. Saunieren trainiert nämlich die Blutgefäße, wodurch sie lernen, sich thermischen Reizen gegenüber schneller anpassen.
Die Sauna regt überdies den Kreislauf und den Stoffwechsel an, verschafft Linderung bei rheumatischen Erkrankungen und beruhigt das vegetative Nervensystem. Die Saunawärme beugt Muskelkater vor, löst Verspannungen im Körper und begünstigt die Heilung bei Verletzungen.
Auch die Haut profitiert vom Saunieren- werden doch große Mengen von Stoffwechselresten über den Schweiß ausgeschieden und abgestorbene Hautzellen lösen sich. Nach der Sauna fühlt sich die Haut daher glatt und weich an. Deshalb gilt schon das Saunieren an sich als sehr wirksame Hautpflege. Kombiniert mit Basenfasten und viel trinken von gutem Wasser ist Saunieren ein super Entgiftungsprogramm, um Schlacken los zu werden.
Die Haut nach dem Saunagang richtig pflegen
Während des Saunierens baut der austretende Schweiß den Säureschutzmantel der Haut wieder auf. Deshalb soll man sich nach dem Saunagang nur noch mit klarem Wasser abduschen und keine Seife verwenden, die den Schutzmantel wieder zerstören würde. Wer ein Duschgel verwenden möchte, sollte eher eine Duschcreme mit DMS® verwenden.
Je nachdem, wie lange man zwischen den einzelnen Saunagängen im Wasser verbringt, quillt die Haut entsprechend auf und verliert an Fett. Das wiederum begünstigt den Wasserverlust der Haut und kann bei regelmäßigem Saunieren dazu führen, dass die Haut trocken und schuppig wird. Nach dem Besuch in der Sauna kann sich ein Spannungsgefühl in der Haut einstellen, was sich aber durch die Verwendung von guten Hautpflegeprodukten vermeiden lässt.
Dermatologische Pflegeprodukte bevorzugen
Empfehlenswert sind fetthaltige Körperlotionen, die sich leicht verteilen lassen. Die Lotion sollte neben Fett auch Feuchthaltesubstanzen enthalten, um der Haut die verloren gegangene Feuchtigkeit zurückzugeben und den schützenden Fettfilm so schnell wie möglich wieder herzustellen. Die Produkte sollten aus hautähnlichen Substanzen hergestellt sein und frei von Emulgatoren, Farb- und Duftstoffen sind, die bei vielen Menschen Hautirritationen hervorrufen. Herkömmliche Kosmetikprodukte erfüllen diese Kriterien oft nicht, wohl aber dermatologische Kosmetik, die völlig auf künstliche Substanzen verzichten und durch wertvolle natürliche Inhaltsstoffe der Haut helfen, ihre Schutzfunktion und Hautbarriere aufrechtzuerhalten und frisch und gesund auszusehen.
Eine fetthaltige Körperlotion nach dem Saunagang ist für Menschen mit trockener Haut und solche, die an Neurodermitis leiden, unverzichtbar. Nur Personen, die fettige Haut haben, können auf eine rückfettende Körperlotion nach dem Saunieren verzichten.
Dies ist ein Gastbeitrag von der Kosmetikerin und Elektrologistin Ulrike Maldoff.






