Minisauna: Der richtige Aufguss

Unerlässlich für einen entspannten Saunabesuch ist der passende Aufguss.

Das Aufgusswasser wird hierbei mit der hölzernen Aufgusskelle portionsweise auf die bis 400°C heißen Saunasteine des Saunaofens gegeben, wo es verdampft und damit die Luftfeuchte im Saunabereich für kurze Zeit erhöht.

Während des Aufgusses sollte man die Minisauna nicht verlassen, da sonst der Effekt des Aufgusses ausbleibt. Der entstehende Dampfstoß steigt bis an die Decke des Saunaraums. Nachdem etwa ein Drittel des Aufgusswassers aufgegossen ist, wedelt man mit einem Handtuch den entstandenen Wasserdampf in der Minisauna.

Das Aufgießen der Luft mit dem sogenannten Wacheltuch wird etwa drei Mal wiederholt.
Das Highlight für einen perfekten Aufguss sind diverse Duftstoffe als Aufgussmittel, die man in der Minisauna stets variieren kann. Diese werden aus Früchten, Blüten oder Hölzern gewonnen und extrahiert. Die Aufgüsse sollten hierbei zumeist aus natürlichen Stoffen bestehen, denn bei synthetischen Stoffen bleibt die Reaktion in der entsprechenden Hitzeentwicklung ungewiss. Die Mischverhältnisse sollten dabei auch immer befolgt werden, können aber je nach Art des Aromaöls variieren.

Weitere Aufguss-Möglichkeiten sind z.B. der Eis-, Frucht-, Honig- und Salz-Aufguss.

Beim Eis-Aufguss wir das Aufgusswasser mit zerkleinerten Eis gemischt oder Eiswürfel zum Einreiben benutzt. Kleingeschnittenes sowie gekühltes Obst als auch Eistee können als aromatische Zugabe zum Aufguss serviert werden. Während des Saunabesuches kann man sich zusätzlich mit festen Honigstücken einreiben, die als Honig-Aufguss durch die entstehende Wärme flüssig werden.

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