Minisauna und Diabetes?
Diabetes kann mittlerweile schon fast als eine Volkskrankheit betrachtet werden, die das alltägliche Leben einschränkt. In vielen Fällen muss der Blutzucker mehrmals am Tag überprüft werden und dem Körper Insulin, mittels einer Spritze, zugeführt werden.
Doch auch Patienten mit Diabetes können in die Minisauna gehen, zumeist ohne gesundheitliche Bedenken. Sicherheitshalber sollte man aber immer den behandelnden Arzt vorher befragen.
Minisauna und Diabetes - was ist zu beachten.
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Hitze in der Minisaune sich nur sehr geringfügig bisweilen gar nicht auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. In Einzelfällen, kann der Blutzuckerwert stärker absinken, was an der erhöhten Stoffwechseltätigkeit liegt.
Als Diabetiker kennt man meist die Symptome einer Unterzuckerung und kann dementsprechend mit einer kleinen Zwischenmahlzeit entgegenwirken.
Wenn man sich jedoch Insulin spritzen muss, sollte man nicht direkt danach in die Minisauna gehen. Da sich die Blutgefäße weiten, kann es zu einer wesentlich schnelleren Aufnahme des Insulins ins Blut kommen und so der könnte der Blutzucker stärker als erwartet absinken.
Patienten die eine Insulinpumpe benutzen sollten auf keinen Fall in die Sauna gehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass dies lebensgefährlich sein kann.
Minisauna und Diabetes – die Vorteile
Wie alle Sauna Besucher können auch Diabetiker von der Minisauna profitieren.
Oftmals sind Diabetiker von Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder Durchblutungsstörungen betroffen. Hier kann die Minisauna einen positiven Einfluss haben.
Dabei sollte man natürlich die Spezifika der Beeinträchtigungen beachten. Das heißt Patienten mit Bluthochdruck sollten das Tauchbecken meiden und sich dafür mit einem Schlauch abkühlen, beginnend bei den Füßen.
Für Patienten mit starken Herzrhythmusstörungen sollte die Minisauna gänzlich tabu sein.






