Minisauna - wer wird der nächste Saunaweltmeister

Die alljährlich stattfindende Saunaweltmeisterschaft in Finnland steht kurz bevor.

Zum 10. Mal können Anfang August Frauen und Männer in der Sauna ihre Schwitzkräfte messen.
Die Regeln sind streng und unerbittlich und nichts für Menschen, die ihre Minisauna nur gelegentlich und für kurze Aufenthalte nutzen. Bei Temperaturen von 110°C wird alle 30 Sekunden ein Aufguss mit einem halben Liter Wasser durchgeführt.
Der Aufguss führt zu einer “extremen” Schweißbildung, wie man es auch aus einer Minisauna kennt. Doch dieser Schweiß darf von den TeilnehmerInnen nicht mit den Händen entfernt werden. Denn die Hände müssen die ganze Zeit ruhig auf den Oberschenkeln verweilen. Alle glücklichen Minisauna - Besitzer wissen, dass der Aufguss zu einem gefühlten Temperaturanstieg führt. Ein Aufguss stellt immer den Höhepunkt eines Saunabesuches dar, viele verlassend die Minisauna direkt danach, um sich abzukühlen.

Aber nicht nur, dass die Hände der TeilnehmerInnen der Saunaweltmeisterschaft still auf den Oberschenkeln liegen müssen, sie dürfen sich außerdem nicht unterhalten, den Nachbarn berühren oder sich sonst irgendwie bewegen. Wer gegen diese strengen Regeln der Saunaweltmeisterschaft verstößt, wird gnadenlos disqualifiziert. Lediglich Handzeichen sind erlaubt. Diese dienen zur Signalisierung des eigenen Wohlbefindens.

Anmelden kann sich jeder, der ein ärztliches Attest vorweisen kann.
Übrigens der aktuelle Rekord liegt bei 16min15sec, aufgestellt von dem Finnen Timo Kaukonen. Bedenkt man das ein durchschnittlicher Saunabesuch in der Minisauna 12-15min dauert, erscheint die Zeit gar nicht lang, dabei dürfen die Aufgüsse in extrem kurzen Abständen nicht vergessen werden, die die Sauna unerträglich heiß werden lassen.

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